PS-Madeira fordert Erklärung für Krankenhausausschreibung über 415 Millionen €

PS-Madeira fordert die Regionalregierung auf, die technischen Grundlagen für den neuen Ausschreibungswert der dritten Bauphase des Zentral- und Universitätskrankenhauses von Madeira zu veröffentlichen. Die Exekutive gibt an, dass der Basispreis bei 415 Mio. € liegen wird, nachdem eine frühere Ausschreibung vor zehn Monaten mit 265 Mio. € angesetzt worden war und kein Unternehmen Interesse gezeigt hatte. Auf einer Pressekonferenz heute Vormittag in der Nähe des künftigen Krankenhausstandorts erklärte Célia Pessegueiro, die Partei werde morgen einen Antrag auf die entsprechenden Unterlagen bei der Regionalregierung einreichen. Sie argumentierte, dass die Erhöhung um 150 Mio. € in nur zehn Monaten ernste Fragen aufwerfe, selbst wenn ein Teil des Anstiegs auf höhere Baukosten infolge von Konflikten und der internationalen Lage zurückzuführen sei. Pessegueiro sagte, die Regierung müsse alle relevanten fachlichen Begründungen vorlegen, damit die Versammlung und die Abgeordneten ihre Kontrollfunktion ordnungsgemäß wahrnehmen können. Sie fügte hinzu, dass es sich um eines der teuersten Projekte in der Region zu Beginn dieses Jahrhunderts handle und dass der Anstieg um rund 57 % einer klaren politischen Rechenschaftspflicht bedürfe. Die Sozialistin stellte außerdem die Finanzierung durch die Republik für das Projekt in Frage und erklärte, der vom nationalen Kabinett erwartete Betrag liege unter den Kosten allein dieser dritten Phase und es gebe von Luís Montenegro keine bestätigte Zusicherung einer 50%igen Finanzierung. Sie warnte, die höheren Krankenhauskosten könnten sich auf andere Investitionen der Region auswirken, zumal die Regionalregierung ihrer Meinung nach den Bau von Golfplätzen priorisiert habe.


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