Chega Madeira verurteilt die Verlegung von Patienten in das Untergeschoss des Dr João de Almada Hospital

Chega Madeira hat SESARAM kritisiert, nachdem am vergangenen Freitag rund 30 Patientinnen und Patienten, die bereits aus dem Krankenhaus Dr. Nélio Mendonça entlassen worden waren, in das Untergeschoss des Krankenhauses Dr. João de Almada verlegt wurden. Der Abgeordnete der Partei, Hugo Nunes, sagte, diese Entscheidung zeige gravierende Planungsmängel im regionalen Gesundheitsnetz und eine Missachtung der Würde der Patienten. Er argumentierte, dass die Verlegung trotz früherer Kritik und eines Eingreifens durch die Ordem dos Enfermeiros (Pflegekammer) erfolgt sei, und bezeichnete die Situation als „unmenschlich“. Nunes erklärte, dass das Abschieben vulnerabler Patientinnen und Patienten in ein Untergeschoss, das nach Angaben der Pflegegewerkschaft nicht einmal die Mindeststandards erfüllt, eine Regionalregierung widerspiegele, die „orientierungslos“ sei. Er fügte hinzu, dass der Mangel an Plätzen im Langzeitpflegenetzwerk nicht dazu führen dürfe, dass ältere und gebrechliche Menschen in Krankenhauskellern „versteckt“ würden. Der Artikel weist darauf hin, dass die Regionalregierung die Verlegung als vorübergehende logistische Maßnahme betrachtet, um Akutbetten für Notaufnahmen freizuhalten, während Kritiker darin chronische Engpässe und schlechte Planung bestätigt sehen. Außerdem wird hervorgehoben, dass der Druck auf das System durch das immer noch unvollendete neue Zentralkrankenhaus, die Auslastung der Langzeitpflege sowie Sorgen um Hygiene, Sicherheit und die personelle Ausstattung in provisorischen Räumen zusätzlich verschärft wird.\n\n—\n​:newspaper: Vollständigen Artikel lesen