PCP äußert Bedenken wegen Kosten und Verzögerungen beim neuen Krankenhaus von Madeira

Die Portugiesische Kommunistische Partei (PCP) hat mehr öffentliche Transparenz in Bezug auf das Neue Krankenhaus von Madeira gefordert und verweist dabei auf steigende Baukosten, Verzögerungen und Unsicherheit darüber, wie die verbleibenden Arbeiten bezahlt werden sollen. Das Thema wurde von einer Delegation der Regionalleitung der PCP bei einem Treffen mit dem Vertreter der Republik für die Autonome Region Madeira erörtert. Nach dem Treffen erklärte der regionale Koordinator der Partei, Edgar Silva, die Gespräche hätten sich auf das konzentriert, was er als „enorme Kostenüberschreitungen“ des Projekts und die Rückschläge beim Bau bezeichnete. Silva machte die derzeitige Situation teilweise am für das Krankenhaus verwendeten Ausschreibungsmodell fest und sagte, die Aufspaltung des Projekts in mehrere öffentliche Ausschreibungen sei ein „sehr schwerwiegender Managementfehler“, und verwies dabei auf die Verantwortung der Regionalregierung. Die PCP will wissen, wer die zusätzlichen Kosten für die Fertigstellung des Krankenhauses übernehmen wird und woher die Mittel kommen sollen. Sie fragt außerdem, ob die Regionalregierung eine aktualisierte Kosten-Nutzen-Analyse in Auftrag gegeben hat und wann angesichts der Änderungen am ursprünglichen Projekt eine neue Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt wird. Silva sagte zudem, die portugiesische Regierung müsse klarstellen, ob sie bei den zusätzlichen Kosten helfen werde und ob sie das Neue Krankenhaus von Madeira weiterhin als tragfähiges Projekt ansehe; außerdem stellte er den Zeitplan infrage, nachdem ursprünglich erwartet worden war, dass das Krankenhaus 2024 in Betrieb gehen würde.


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