REAGIR sagt, dass der Druck auf die Krankenhäuser jahrelange Fehlplanung widerspiegelt

REAGIR erklärt, dass die jüngsten Äußerungen der Regionalministerin für Inklusion, Arbeit und Jugend zu Übergangspflegeeinheiten, erweitertem häuslichen Unterstützungsangebot und einer Überprüfung des Statuts für informelle Pflegepersonen ihre langjährige Kritik an der Regionalregierung bestätigen. Die Partei argumentiert, dass die verzögerten Krankenhausentlassungen auf jahrelange mangelhafte Planung, begrenzte soziale Angebote und das Fehlen einer integrierten Strategie für die alternde Bevölkerung Madeiras zurückzuführen sind. Sie betont, die demografischen Trends seien seit Jahrzehnten bekannt und hätten zu einer frühzeitigen Vorbereitung auf mehr Seniorenwohnheime, Langzeitpflege, häusliche Unterstützung und Hilfe für Menschen mit Pflegebedarf führen müssen. REAGIR warnt zudem davor, dass Krankenhäuser als Ersatz für soziale Versorgung dienen, wobei Hunderte von Betten von bereits klinisch entlassenen Patientinnen und Patienten belegt seien, während andere auf die Aufnahme über die Notaufnahmen warten. Zwar räumt die Partei ein, dass Übergangspflegeeinheiten den Druck mindern könnten, doch komme diese Maßnahmen erst, nachdem das System seinen Zusammenbruchspunkt erreicht habe, und sie könnten strukturelle Politik nicht ersetzen. Sie kritisiert außerdem die für Oktober geplante Überprüfung des Statuts für informelle Pflegepersonen und weist darauf hin, dass informelle Pflegepersonen bereits einer erheblichen körperlichen, emotionalen und finanziellen Belastung ausgesetzt seien und nicht einfach aufhören könnten zu arbeiten, um pflegebedürftige Angehörige zu betreuen. Darüber hinaus argumentiert REAGIR, dass es auf Madeira nach wie vor an einem konsequenten Bekenntnis zu öffentlichen stationären Einrichtungen für ältere Menschen fehlt, und erklärt, die Unterstützung sei weiterhin zu stark von privaten Einrichtungen der sozialen Solidarität und den Familien abhängig.\n\n—\n​:newspaper: Vollständigen Artikel lesen