MV Hondius vor Kap Verde unter Quarantäne vor geplantem Stopp auf Madeira

Der Kreuzfahrtdampfer MV Hondius sollte am 12. Mai Madeira erreichen, im Rahmen einer Route, die auch Kap Verde und die Kanarischen Inseln einschloss. Stattdessen liegt das Schiff weiterhin unter Quarantäne vor der Küste von Kap Verde, nachdem sich sieben Passagiere mit Hantavirus infiziert haben. Der Ausbruch hat bereits drei Todesfälle verursacht und ruft bei den Behörden große Besorgnis hervor. Hantavirus ist eine seltene Infektion, die hauptsächlich mit Nagetieren in Verbindung gebracht wird und eine Gesamtsterblichkeitsrate von etwa 36 % aufweist. Gestern verweigerten die kapverdischen Behörden dem Schiff aus Gründen der öffentlichen Sicherheit das Anlegen. Ein Ärzteteam, Pflegekräfte und ein Laborspezialist befinden sich nun an Bord, um mit der Situation umzugehen. Außerdem werden Pläne geschmiedet, um die Passagiere medizinisch vom Schiff zu evakuieren.


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