Die portugiesische Marine hat am 27. vier Besatzungsmitglieder gerettet, nachdem ihr Schiff 130 Seemeilen (240 Kilometer) nördlich von Madeira einen Maschinenschaden erlitten hatte. Der Notruf ging am Sonntag, dem 26. April, um 23:45 Uhr über das Funchal Maritime Search and Rescue Coordination Subcentre (MRSC Funchal) ein, das meldete, dass das Schiff manövrierunfähig war und kein Trinkwasser an Bord hatte. Das Patrouillenschiff NRP Zaire und ein Flugzeug der portugiesischen Luftwaffe wurden in das Gebiet entsandt, um den Einsatz durchzuführen. Das Flugzeug lokalisierte das Schiff zuerst, wodurch die NRP Zaire es erreichen und die vier Männer an Bord nehmen konnte. Die Besatzung bestand aus drei Spaniern und einem Serben; alle waren körperlich wohlauf und benötigten keine medizinische Hilfe. Bei dem Schiff handelte es sich um ein Schnellboot ohne jegliche Kennzeichnung; es wurde nach Madeira geschleppt und dort vorsorglich beschlagnahmt. Die Besatzungsmitglieder wurden anschließend den zuständigen Behörden übergeben, wobei das lokale Kommando der Maritime Police of Funchal die weiteren Schritte übernahm.
