Berufungsgericht Lissabon bestätigt Korruptionshinweise in der Operation Zarco

Der Sender NOW berichtet, dass das Berufungsgericht Lissabon starke Hinweise auf Korruption im Fall der sogenannten „Operation Zarco“ bestätigt hat. Die Ermittlungen wurden am 24. Januar 2024 eingeleitet und führten zu rund 130 Durchsuchungen auf Madeira, den Azoren und dem Festland. Das nun veröffentlichte Urteil soll die Auffassung des Ermittlungsrichters revidieren, der im Februar 2024 die gesammelten Beweise heruntergespielt hatte. Das Urteil folgt auf die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, die Zwangsmaßnahmen aufzuheben und eine erneute Prüfung durch das Berufungsgericht anzuordnen. In dem Verfahren geht es um den ehemaligen Bürgermeister Pedro Calado sowie die Unternehmer Avelino Farinha und Custódio Correia. Ein Angeklagter sieht sich mit drei Straftaten der Vorteilsannahme oder -gewährung, einer Straftat der passiven Korruption und einer der qualifizierten Steuerhinterziehung konfrontiert. Ein weiterer wird der aktiven Korruption beschuldigt, während der dritte wegen unzulässiger Vorteilsgewährung oder -rückzahlung angeklagt ist.


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