Suche geht weiter, nachdem Madeirer in krokodilreichem südafrikanischem Fluss verschwunden ist

Das Verschwinden von Gabriel Batista, einem madeirischen Geschäftsmann aus Serra de Água, in Südafrika hat seiner Familie großen Kummer bereitet. Ein Angehöriger berichtete JM per Phone, dass die Familie seit Batistas Verschwinden in dem Land, in dem er seit 1975 lebte, unter großer Angst lebe. Er war damals mit seinen Eltern dorthin gezogen, nachdem die Familie Mosambik verlassen hatte. Dem gleichen Bericht zufolge war der 59‑Jährige nachts auf dem Weg zu dem Hotel, das ihm in Komatipoort in der südafrikanischen Provinz Mpumalanga gehörte, als starke Wassermassen die Gegend trafen. Es wird vermutet, dass er versucht hat, eine vom Komati-Fluss überflutete Pontonbrücke zu überqueren, woraufhin der Lastwagen, dem er folgte, von der Strömung in einen gefährlichen Abschnitt des Flusses mit Krokodilen gerissen wurde. Die Suchaktionen dauerten etwa eine Woche, bis die Behörden auf einer kleinen Flussinsel ein großes Krokodil mit einem Gewicht von etwa 600 Kilogramm und einem ungewöhnlich geschwollenen Bauch fanden. Die südafrikanische Polizei führte daraufhin eine Hochrisikooperation durch, bei der Johan Potgieter, Captain der South African Police Services (SAPS), an einem Geschirr unter einem Helikopter über krokodilverseuchtem Wasser schwebte, damit das Tier geborgen und untersucht werden konnte. Das Krokodil wurde in den Kruger-Nationalpark gebracht und geöffnet, wo die Ermittler einen Finger mit einem Ring fanden, der angeblich Gabriel Batista gehörte; derzeit werden DNA-Tests durchgeführt, um zu bestätigen, ob die Überreste von ihm stammen. Während der Untersuchung fanden die Behörden außerdem sechs Paar Schuhe, darunter Hausschuhe, Turnschuhe, Sandalen und ein Paar hochhackige Schuhe, von denen sie ausgehen, dass sie sich schon lange im Inneren des Tieres befunden hatten. Die Polizei prüft nun, ob der Fall mit anderen Vermisstenfällen in der Region in Verbindung stehen könnte, darunter zwei südafrikanische Soldaten, die dort im Dezember 2025 verschwanden.


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