Ponta do Pargo, an der westlichsten Spitze Madeiras, steht im Mittelpunkt eines großen Infrastrukturprojekts, von dem die Behörden sagen, es werde die lokale Wirtschaft und den Tourismus ankurbeln. Während der Feierlichkeiten zum Tag der Pfarrei bekräftigte der Regionalsekretär für Landwirtschaft und Fischerei, Nuno Maciel, die Unterstützung der Regierung für den seit Langem verzögerten Golfplatz von Ponta do Pargo. Die Entwicklung ist mit einer Investitionssumme von schätzungsweise 16,4 Millionen Euro verbunden und befindet sich seit mehr als einem Jahrzehnt in der Planungsphase. Behörden erklären, das Vorhaben solle den Tourismus dezentralisieren, die wirtschaftliche Diversifizierung im Kreis Calheta fördern und privates Kapital durch die zugehörige Immobilienkomponente anziehen. Das Projekt umfasst außerdem Nachhaltigkeitsmaßnahmen wie die einheimische Kikuyugras-Art, die mit natürlichem Regenwasser auskommt, sowie ein modernes Wassermanagementsystem zur Verringerung der Umweltauswirkungen. Der von dem sechsmaligen Major-Sieger Sir Nick Faldo entworfene 18-Loch-Meisterschaftsplatz wird einen Höhenunterschied von mehr als 600 Fuß (rund 180 Meter) und Ausblicke auf den Atlantik bieten. Die Pläne sehen außerdem Übungsanlagen, einen Neun-Loch-Pitch-und-Putt-Platz, ein Clubhaus, ein Restaurant und Hoteleinrichtungen vor, wobei die Arbeiten 2023 nach einem Stopp während der Finanzkrise von 2009 wieder aufgenommen wurden. Die Verantwortlichen erwarten nun, dass die Bauphasen in naher Zukunft zu einer funktionalen Realität werden und damit eine neue Etappe für Ponta do Pargo und Madeiras Golf-Tourismus-Ambitionen einläuten.\n\n—\n
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