Funchal gibt grünes Licht für eine kleine Moschee an der Praia Formosa

Funchal hat den Bau einer sunnitischen Moschee an der Praia Formosa genehmigt, nachdem ein vier Jahre andauernder Rechtsstreit zwischen dem Espaço Islâmico da Madeira und dem Stadtrat von Funchal beigelegt wurde. Das Projekt, das 2022 gestartet wurde und bereits 2025 eine vorläufige Baugenehmigung erhalten hatte, kann nun in diesem Sommer vorangetrieben werden. Offizielle bezeichnen sie als „kleine“ Moschee, und der Plan sieht strikte Begrenzungen ihrer Größe und Nutzung vor. Sie wird auf einem derzeit ungenutzten Teilbereich nahe der Praia Formosa, in der Nähe des kostenpflichtigen Parkplatzes, errichtet – unter Auflagen, die Bedenken von Anwohnern, Besuchern und Strandgästen Rechnung tragen sollen. Einer der zentral umstrittenen Punkte war der Ruf des Muezzins; die Moschee darf den Gebetsruf jedoch abends nicht öffentlich übertragen. Das Espaço Islâmico da Madeira hatte diese Auflage im Rahmen des Rechtsverfahrens angefochten, doch die Bedingung blieb bestehen. Ein separater Bereich für Frauen im kleineren Nebengebäude, der ebenfalls angefochten worden war, wird hingegen im Rahmen der Gesetze zum Schutz der Religionsfreiheit zugelassen. Das Projekt wird vollständig von der in Bangladesch ansässigen Al-Nur Al-Mutakabbir Society finanziert, und die Stadtverwaltung erklärte, dass es nach Fertigstellung im August 2029 erneut überprüft werde.\n\n—\n​:newspaper: Vollständigen Artikel lesen