Mietpreise auf Madeira erreichen neuen Rekord, Funchal wird zur zweitteuersten Stadt Portugals

Die Mietpreise auf Madeira sind im April 2026 auf 16,70 €/m² gestiegen – ein Plus von 11,4 % gegenüber April 2025 und der höchste jemals verzeichnete Stand. Die aktuellen Zahlen, die am Montag von Idealista veröffentlicht wurden, zeigen zudem einen Anstieg um 5,6 % in den letzten drei Monaten. Ausgehend vom regionalen Medianpreis kostet eine 50-m²-Wohnung inzwischen rund 835 € im Monat und setzt die Haushaltsbudgets weiter unter Druck. Auf nationaler Ebene zeigte sich ein anderes Bild: Die Mieten in ganz Portugal sind in den vergangenen 12 Monaten um 2,7 % auf einen Median von 16,40 €/m² gesunken. In Funchal stiegen die Mieten im Jahresvergleich um 10,3 % auf 17,40 €/m² und markierten damit ebenfalls einen Rekord für die Stadt. Damit ist die Hauptstadt Madeiras zur zweitteuersten Stadt Portugals zum Wohnen geworden – hinter Lissabon mit 22 €/m² und vor Porto mit 16,60 €/m². Die Insel Madeira verzeichnete mit 10,8 % den drittstärksten jährlichen Anstieg in Portugal. Die Azoren führten die autonomen Regionen mit einem Plus von 19,1 % an, während Madeira mit 11,4 % auf regionaler Ebene den zweiten Platz belegte. Der Bericht hebt außerdem die wachsende Kluft bei der Bezahlbarkeit zu einkommensschwächeren Regionen wie Guarda und Portalegre hervor, wo die Mieten weiterhin deutlich unter dem Niveau Madeiras liegen.\n\n—\n​:newspaper: Vollständigen Artikel lesen