Wohnungspreise auf Madeira gehen im 4. Quartal 2025 um 8,3 % zurück – landesweit hingegen Wachstum

Die Immobilienpreise auf Madeira sind im vierten Quartal 2025 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 8,3 % gefallen und machten die Region damit zu einer von nur zwei Subregionen Portugals mit einem Rückgang. Die andere Region mit einem Minus war Alto Tâmega e Barroso, wo die Preise um 12,1 % sanken, während in 24 von 26 Subregionen die Preise stiegen. Landesweit erreichte der Medianpreis der 41.789 verkauften Familienwohnungen 2.198 €/m², ein Anstieg von 17,5 % gegenüber dem Vorjahr, obwohl die Zahl der Transaktionen um 5,3 % zurückging. Trotz des jährlichen Rückgangs rangierte Madeira weiterhin als viertteuerste Region Portugals mit einem Medianpreis von 2.655 €/m², hinter dem Großraum Lissabon, der Algarve und der Halbinsel Setúbal. Die Region blieb damit auch für das Gesamtjahr 2025 über dem Landesdurchschnitt von 2.076 €/m². Gegenüber dem dritten Quartal 2025 stiegen die Preise auf Madeira um 5,7 %, was auf eine kurzfristige Erholung nach dem vorherigen Rückgang vom Höchststand des vierten Quartals 2024 von 2.895 €/m² über das erste und zweite Quartal 2025 hindeutet. In Funchal kletterten die Preise im vierten Quartal auf 3.612 €/m² und erreichten damit den höchsten Stand des Jahres, lagen jedoch immer noch 2,2 % unter dem Wert des gleichen Quartals 2024; São Martinho und São Vicente markierten mit 4.120 €/m² beziehungsweise 1.289 €/m² die regionalen Extremwerte. Der Bericht zeigt außerdem, dass ausländische Käufer im Großraum Lissabon und in der Metropolregion Porto deutlich mehr zahlten als Einheimische, während Madeira weiterhin zu den hochpreisigen Märkten mit aktiver inländischer und ausländischer Nachfrage zählte.\n\n—\n​:newspaper: Vollständigen Artikel lesen