Madeira-Initiative fordert stärkeres Risikowarnsystem

Die Abgeordnete der PSD, Joana Silva, hat einen Gesetzesvorschlag zur Schaffung des Regionalen Systems für Überwachung und Kommunikation von Risiken, Sonderalarm und öffentlicher Warnung eingebracht. Sie erklärte, die Maßnahme werde die Fähigkeiten der Region in den Bereichen Prävention, Schutz und Notfallbewältigung stärken. Joana Silva betonte, dass der Katastrophenschutz auf dem Schutz von Menschen, Leben und Eigentum, der Risikobeobachtung sowie der Unterstützung und Hilfeleistung beruht. Sie verwies außerdem auf den archipelischen Charakter Madeiras, seine komplexe Geografie und die zunehmende Häufigkeit extremer Wetterereignisse als Gründe für einen eigenständigen regionalen Rahmen. Der Vorschlag passt das Dekretgesetz Nr. 2/2019 vom 11. Januar an die Autonome Region an und legt Regeln für den Informationsfluss zwischen Katastrophenschutzbehörden, Einsatzkräften sowie technischen und wissenschaftlichen Einrichtungen fest. Laut Joana Silva wird damit klargestellt, wer überwacht, wer kommuniziert, wer Alarme auslöst und wer die Bevölkerung warnt, während gleichzeitig die Verfahren und die Koordination für eine wirksame Reaktion definiert werden. Sie fügte hinzu, dass der Plan keine neuen Verwaltungsstrukturen schaffe, sondern vielmehr das nationale System an die speziellen Bedürfnisse der Autonomen Region und ihre eigenen Risiken anpasse.


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