Sozialistische Gruppe von Funchal fordert besseren Zugang zur Mobilität

Die Sozialistische Fraktion wird morgen in der Stadtverordnetenversammlung von Funchal einen Antrag einbringen, in dem eine Empfehlung zur Verbesserung der Barrierefreiheit und der Reisebedingungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität in der Gemeinde gefordert wird. In einer Mitteilung an die Presse erklärte die Partei, dass Funchal weiterhin mit mehreren seit Langem bestehenden Hindernissen konfrontiert sei, die die Fortbewegung von Bewohnern und Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen erschweren. Dazu zählen architektonische Barrieren, zu wenige angepasste Parkplätze, die unbefugte Nutzung von reservierten Stellplätzen, eingeschränkter Fußgängerzugang, ein unzureichend barrierefreier öffentlicher Nahverkehr, schlecht ausgestattete Bushaltestellen und schmale Gehwege. Um dieses Problem anzugehen, fordert der Vorschlag mehr Parkplätze, die Menschen mit Behinderungen vorbehalten sind, insbesondere im Stadtzentrum sowie in der Nähe wichtiger öffentlicher Einrichtungen, Gesundheitseinrichtungen und wirtschaftlicher Knotenpunkte. Außerdem wird angeregt, die Parkgebühren an Parkscheinautomaten für Inhaber eines Behindertenparkausweises zu erlassen oder zu senken, damit Fahrzeiten und alltägliche Erledigungen nicht zu einem Hindernis oder einer Form der Diskriminierung werden. Die Abgeordneten der PS verlangen darüber hinaus ein stärker ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz, das an die Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränkter Mobilität angepasst ist – einschließlich eines Betriebs bis Mitternacht. Die PS Funchal betonte, dass eine wirklich inklusive Stadt allen Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen müsse, öffentliche Räume zu nutzen, am Gemeinschaftsleben teilzunehmen und von dem zu profitieren, was die Stadt zu bieten hat.\n\n—\n​:newspaper: Vollständigen Artikel lesen