Streunende Hunde und Katzen bleiben auf Madeira ein dauerhaftes Problem, das insbesondere bei Katzen deutlich sichtbar ist. Heute haben mehrere Vereine ein Protokoll mit der Stadtverwaltung von Funchal unterzeichnet, um die Sterilisation von Straßentieren zu unterstützen und Familien mit begrenzten finanziellen Mitteln zu helfen. Sara Machado von AMAIS – Madeira Animals Association – sagte, dass die von der CMF bereitgestellten 17.000 Euro äußerst wichtig seien, weil sie helfen, die Bedingungen für die Tiere zu verbessern, die sie betreuen. Sie fügte hinzu, dass ohne diese Mittel nicht so viele Sterilisationen durchgeführt werden könnten, wie der Verein sich wünscht. In diesem Jahr hat die Gemeinde Funchal, deren Maßnahmen zwar das gesamte Inselgebiet abdecken, bisher 178 Tiere sterilisieren lassen. Machado erklärte, die Lage sei auf Madeira weiterhin ernst, da viele Straßentiere aus aufeinanderfolgenden Generationen ausgesetzter Haustiere stammen. Sie schlussfolgerte, dass die Kontrolle der Tierpopulation kontinuierliches, koordiniertes Handeln auf der ganzen Insel erfordert, da sich Tiere zwischen den Gemeinden bewegen und Anstrengungen in nur einem Gebiet nicht ausreichen.
