Die Vorsitzende der PS-Madeira, Célia Pessegueiro, kritisierte heute die Regionalregierung wegen eines ihrer Ansicht nach wiederholten Wortbruchs gegenüber der Bevölkerung Madeiras. Nach einer Sitzung des Politischen Komitees der Partei sprach sie vor allem über das Projekt des neuen Krankenhauses und darüber, dass die Ausschreibung für die dritte Bauphase ohne ein einziges Angebot geblieben ist. Sie forderte die Regionalregierung auf, öffentlich zu erklären, welche von den Unternehmen vorgebrachten Schwierigkeiten sie daran gehindert haben, das Projekt weiterzuverfolgen. Célia Pessegueiro betonte, dass das Krankenhaus für die Region von entscheidender Bedeutung sei, und warnte, dass der Mangel an Bietern zu einer weiteren Verzögerung führen werde. Sie erinnerte daran, dass die Infrastruktur ursprünglich für 2024 versprochen und später auf 2029 verschoben worden sei, und fragte, wann Madeira nun endlich sein Krankenhaus bekomme. Außerdem warf sie der Regionalregierung ein schlechtes Management der durch den Aufbau- und Resilienzplan (PRR) finanzierten Projekte vor und verwies auf den Verlust von mehr als der Hälfte der ursprünglich angekündigten Pflegeheimplätze. Ihrer Ansicht nach hat die Exekutive nicht in die von ihr selbst als prioritär bezeichneten Bereiche investiert und war in Bezug auf den PTRR nicht transparent, einschließlich der 80 Maßnahmen, die sie nach eigenen Angaben eingereicht hat und von denen bislang nur die Erweiterung von Pontinha und die Fertigstellung des Nordküstenstraßenprojekts öffentlich gemacht wurden.
