Regierung von Madeira legt Bedingungen für künftiges Meeresschutzgebiet D. Carlos fest

Die Regionalregierung Madeiras hat erklärt, dass das zukünftige Meeresschutzgebiet D. Carlos nur dann vorangetrieben wird, wenn die regionale Fischerei ohne Beeinträchtigung weiterbestehen kann. Das Regionalsekretariat für Tourismus, Umwelt und Kultur bezeichnete diese Voraussetzung als wesentlich und nicht verhandelbar. In ihrer Erklärung teilte die madeirensische Exekutive mit, sie befürworte ein Schutzmodell, das mit der wirtschaftlichen und sozialen Realität der Region vereinbar bleibt. Sie lehnte außerdem jede Vorgehensweise ab, die den Ozean schützen will, indem sie traditionelle Tätigkeiten untergräbt, die Familien, Gemeinschaften und die regionale blaue Wirtschaft tragen. Die Regierung wies das zurück, was sie als extremistische Ansichten oder von Madeiras atlantischer Realität losgelöste Positionen bezeichnete, und argumentierte, dass Meeres- und Ozeanschutz auf wissenschaftlicher Erkenntnis, ausgewogenem Management und der Beteiligung der Fischereigemeinschaften beruhen müsse. Sie warnte, dass Madeira ohne Sicherungen für die traditionelle Fischerei den Prozess zur Schaffung des Meeresschutzgebiets nicht weiterverfolgen werde. Die Exekutive schloss mit der Feststellung, dass der Schutz der Ozeane und die Verteidigung der Fischer keine gegensätzlichen Ziele seien, sondern Prioritäten, die gemeinsam verfolgt werden sollten.


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