Der Präsident der Regionalregierung, Miguel Albuquerque, erklärte heute Morgen, dass Madeira Unterrichtsmethoden anwendet, die von Singapur inspiriert sind, das er als „das fortschrittlichste der Welt“ bezeichnete. Er erläuterte, dass er und Dr. Jorge Carvalho noch vor ihrem Eintritt in die Regierung die besten internationalen Bildungssysteme untersucht und festgestellt hätten, dass das singapurische System die besten Ergebnisse liefert. Bei seinem Auftritt im Rahmen der „Autonomiekonferenzen“, die heute dem Thema Bildung gewidmet waren, sagte er, dass die Region Teile dieses Modells mit Unterstützung der Schulen und Lehrkräfte adaptiert habe. Zu den in den letzten Jahren eingeführten Maßnahmen zählte er Förderunterricht für leistungsschwächere Schüler, digitale Lehrbücher sowie „Klassenzimmer der Zukunft“, die mit Robotik, 4D-Druck und weiteren neuen Technologien ausgestattet sind. Albuquerque betonte, dass diese Politik bereits messbare und äußerst positive Resultate zeigt, da die Schüler Madeiras deutlich über dem nationalen Durchschnitt abschneiden und in Naturwissenschaften und Mathematik Leistungsniveaus ähnlich denen in Dänemark erreichen. Er hob hervor, dass dieser Fortschritt auch vom Engagement der Lehrkräfte und der Schulmitarbeitenden abhängt und nicht allein vom Handeln der Regierung. Außerdem wies er darauf hin, dass inzwischen alle Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 12. Klassenstufe Zugang zu digitalen Lehrbüchern haben, und erklärte, das Regionalsekretariat für Bildung prüfe derzeit den Bedarf an Neueinstellungen, insbesondere in den Fächern Geschichte, Philosophie und Portugiesisch.
