Miguel Albuquerque bezeichnete die Modernisierung der Seilbahn von Funchal als rechtzeitig und sagte, das Upgrade sei nach 25 Jahren Betrieb notwendig gewesen, um Technik, Sicherheit und Komfort zu verbessern. Er äußerte sich bei der Vorstellung des 4,5-Millionen-Euro-Sanierungsprojekts, das neue Kabinen vorsieht, darunter fünf mit Glasboden. Die Attraktion wurde Anfang April mit höherer Beförderungskapazität und einem stärkeren Fokus auf das Besuchererlebnis wiedereröffnet. Albuquerque erklärte, eine Verlängerung bis Terreiro da Luta sei bereits in die Konzessionsausschreibung aufgenommen worden, doch ein weiteres Vorgehen hänge von der wirtschaftlichen Tragfähigkeit und unternehmerischen Entscheidungen ab. Er fügte hinzu, er unterstütze Projekte mit Qualität und Attraktivität und argumentierte, eine längere Strecke könne helfen, neue Aktivitäten zu schaffen und mehr Besucher anzuziehen. Zugleich betonte er, die Regierung solle nicht direkt in private Unternehmen eingreifen und ihre Aufgabe bestehe darin, die richtigen Rahmenbedingungen für Unternehmer zu schaffen. Seine Äußerungen folgten auf die von Ricardo Pinto Correia, dem Vorstandsvorsitzenden der Madeira Cable Car, der erklärte, er sei offen für Vorschläge zur Verlängerung, warnte jedoch, dass die Investition erheblich wäre und nur mit neuen Attraktionen in der Gegend sinnvoll sei. Albuquerque bestätigte außerdem, dass das Seilbahnprojekt Curral das Freiras im Zeitplan liege, wobei einige Infrastrukturarbeiten bereits im Gange seien, und sagte, dass die Tatsache, dass der derzeitige Konzessionär der Seilbahn von Funchal nicht an der Ausschreibung teilnehme, eine Frage des Managements und unternehmerischer Entscheidungen sei.
