Das Forstpolizeikorps (Corpo de Polícia Florestal, CPF) unter der Aufsicht des Instituts für Wälder und Naturschutz (IFCN, IP-RAM) hat seit Anfang April 5.538 Wanderer auf klassifizierten Wanderwegen in der Autonomen Region Madeira kontrolliert. Der Einsatz konzentriert sich auf die Einhebung der Reisegebühr (TPA) und die Überprüfung der Einhaltung der Nutzungsregeln für offizielle Wanderwege. Im selben Zeitraum wurden 43 Verwaltungsübertretungen wegen Nichtzahlung der obligatorischen Gebühr festgestellt, wobei jeder Fall zu einer Geldbuße von 50 € vor Ort führte. Die Kontrollen finden auf verschiedenen ausgewiesenen Routen statt, während das CPF auch die Sicherheits- und Zugangskontrollen fortführt, die bereits vor Einführung des aktuellen Kontrollmodells bestanden. Seit Jahresbeginn hat das IFCN sieben Verwaltungsübertretungen wegen illegalen Betretens gesperrter Routen registriert, an denen acht Personen beteiligt waren, die jeweils mit 250 € vor Ort bestraft wurden. Zu den jüngsten Fällen gehört die Route PR1 – Vereda do Areeiro, auf der fünf Personen ohne Bezahlung unterwegs waren, nachdem der Weg am 1. Mai teilweise wieder geöffnet worden war. Eduardo Jesus erklärte, die Zahlen zeigten eine verstärkte Kontrolle und Überwachung der klassifizierten Routen der Region, und betonte, dass es darum gehe, Besucher zu schützen, eine nachhaltige Nutzung der Wanderwege zu fördern und das Erbe Madeiras zu bewahren. Er wies außerdem darauf hin, dass eine vorherige Registrierung über Simplifica erforderlich ist, um den Besucherfluss und die Sicherheit zu steuern, während Manuel Filipe bestätigte, dass das Forstpolizeikorps „aufmerksam und aktiv“ bleiben werde, da Wegsperrungen auf Sicherheits- und Naturschutzkriterien beruhen.
