ASPP/PSP schlägt Alarm wegen der Arbeitsbedingungen der Polizei auf Madeira

Der Verband der Polizeiangehörigen (ASPP/PSP) hat nach einem Arbeitsbesuch beim Regionalkommando der PSP von Madeira am 25. und 26. Juni einen Brief an den Innenminister geschickt. Bei diesem Besuch identifizierte die Gewerkschaft mehrere Probleme, die die Polizeiarbeit in der Autonomen Region beeinträchtigen. Sie erklärte, dass der Personalmangel eine der größten Schwierigkeiten darstellt, mit direkten Auswirkungen auf die Einsatzfähigkeit und die Sichtbarkeit der bürgernahen Polizeiarbeit. Die ASPP/PSP kritisierte außerdem die Führung der Nationalen Einheit für Ausländer und Grenzen (UNEF) und argumentierte, dass die Versetzung von Bediensteten zu Aufgaben am Flughafen die allgemeinen örtlichen Polizeikräfte Madeiras geschwächt habe. Der Verband warnte zudem, dass die häufige Streichung von Ruhetagen und Urlaubszeiten zur Abdeckung von Personallücken zu erheblicher Belastung bei den Beamten führe. Darüber hinaus listete er ungelöste Probleme auf, wie die Überarbeitung der Insellagezulage, die Einhaltung der Vorruhestandsregelungen und Verbesserungen der gesundheitlichen Arbeitsbedingungen für die Polizei. Die ASPP/PSP erklärte, sie erwarte eine Antwort des Innenministeriums und konkrete Maßnahmen, und betonte zugleich, dass die Zentrale Staatsgewalt Verantwortung für die innere Sicherheit und für die Wertschätzung der in Madeira tätigen Bediensteten übernehmen müsse.\n\n—\n​:newspaper: Zum vollständigen Artikel