PS-Madeira unterstützt kontrollierte Beweidung zur Verringerung des Brandrisikos auf Madeira

Die PS-Madeira hat sich für kontrollierte Beweidung als sinnvolle Ergänzung zur Raumordnung und zur Brandprävention in der Region ausgesprochen. Beim traditionellen Scherfest, das am vergangenen Sonntag in Terreiros stattfand, kündigte die Vorsitzende der madeirensischen Sozialisten an, dass die Partei der Gesetzgebenden Versammlung einen Vorschlag zur Regulierung der Weidewirtschaft vorlegen werde. Der Plan soll mit dem kürzlich verabschiedeten Regionalen System für das Integrierte Management von Waldbränden abgestimmt werden. Célia Pessegueiro erklärte, die Regionalregierung sei dem Problem der zunehmenden Vegetation in den Bergen Madeiras nicht wirksam begegnet. Sie argumentierte, Brandbekämpfung dürfe sich nicht nur auf schwere Maschinen stützen, sondern solle auch Nutztiere einbeziehen, um Land zu räumen und den Katastrophenschutz zu unterstützen. Pessegueiro sagte außerdem, die Exekutive solle auf Schäfer, Viehhalter und andere mit Erfahrung in den Bergen hören und warnte, dass geräumte Flächen schnell wieder zuwuchern, wenn sie nicht gepflegt werden. Sie kündigte an, die PS werde eine Änderung des silvopastoralen Regimes anstreben, und rief Züchter dazu auf, ihre Verbände zu nutzen, um ihre Forderungen Nachdruck zu verleihen. Sie fügte hinzu: „Veränderung passiert nur, wenn die Verantwortlichen den Druck spüren.“


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