Madeira entsendet 18 Einsatzkräfte zur Unterstützung Venezuelas nach Erdbeben

Die Autonome Region Madeira entsendet 18 spezialisierte Einsatzkräfte nach Venezuela als Teil einer Gemeinsamen Einsatztruppe, die die Rettungsarbeiten nach den Erdbeben der vergangenen Woche unterstützt. Das madeirische Kontingent wird gemeinsam mit Einsatzkräften der Azoren operieren, um Opfer zu suchen, zu lokalisieren und zu retten, nachdem zwei Beben der Stärke 7,2 und 7,5 auf der Richterskala den Norden Venezuelas erschüttert haben. Die Mission erfolgt nach den Grundsätzen internationaler Solidarität, Zusammenarbeit und humanitärer Hilfe mit dem Ziel, die Notfallreaktion in einer hochkomplexen Katastrophenregion zu verstärken. Das Team Madeiras umfasst sechs Einsatzkräfte des Regionalen Zivilschutzes, 11 Feuerwehrleute aus den Feuerwehren der Region und einen Arzt des Schnelleinsatz-Medizinteams (EMIR). Richard Marques, Präsident des Regionalen Zivilschutzes, erklärte, dass die gemischte Fachkompetenz der Gruppe es ermögliche, Suche und Rettung, medizinische Unterstützung, Luftaufklärung, Telekommunikation sowie Führungs- und Einsatzkoordination zu leisten. Die Regionale Gesundheits- und Zivilschutzsekretärin Micaela Freitas erklärte, der Einsatz spiegele Madeiras Engagement für humanitäre Hilfe und den Geist der Solidarität im Dienst des Lebens wider. Die Gemeinsame Einsatztruppe wird voraussichtlich für eine rund 12-tägige Mission vollständig autark sein und eigene Unterkünfte, Verpflegung, Trinkwasser, Kommunikationsausrüstung, medizinische Versorgung und spezielle Rettungsgeräte mitführen, während sämtliche Einsatzkräfte bereits alle Gesundheits- und Impfanforderungen erfüllt haben.\n\n—\n​:newspaper: Vollständigen Artikel lesen